Schaeferhund Hansi im deutschen Tierheim eingeschlaefert

Es geht los, die Tötungen gesunder Tiere in deutschen Tierheimen.

Der Fall Hansi läßt unter Tierfreunden die Wellen sehr hoch schlagen. Folgende Zeilen erreichten mich über einen Maiverteiler:


[...] mit Sorge hat uns soeben die Nachricht ereilt, das ein 4 jähriger
Schäferhund, der zudem noch eine komplette Kostenübernahme hatte, auf Beschluss des “Ethikrates” des TSV Bochum eingeschläfert wurde. Das darf so in Deutschland nicht geschehen.

Ich bitte euch, diesen Bericht zu lesen und an alle euch bekannten
relevanten Stellen weiterzuleiten. Für entsprechende Kritik an dem
Vorgehen könnt ihr euch an info(at)tierheim-bochum.de wenden. [....]

Was ist geschehen? Mit welcher Begründung wird in einen deutschen Tierheim ein Hund mit großer Chance auf ein artgerechtes Leben gemäß Beschluss eines Tierheimeigenen Ethikrats getötet? War Schäferhund Hansi so gefährlich, wie das Tierheim es darstellt?

Hier der offene Brief an den Tierschutzverein Bochum, Hattingen und Umgebung von Sylvia Weber, die mit Hansi kostenlos arbeitete:

Tierschutzverein Bochum, Hattingen u. Umgebung e.V.

z.H. Tierheimleitung Frau XXXXXXXX

Kleinherbeder Str. 23

Bochum

Bochum, 13.03.2011

Sehr geehrte Frau XXXXXXXX,

ich schreibe diesen Brief als offenen Brief, der auf meiner Homepage eingestellt und außerdem an ausgewählte Adressen versendet wird.

Ich stelle Ihnen frei, nein würde mich sogar darüber freuen, wenn Sie diesen Brief als Meinung in Ihrer Zeitschrift „Wir und das Tier“ veröffentlichen würden.

Wie Sie sicher erraten können geht es in diesem offenen Brief um „Hansi“ einen Deutschen Schäferhund, der sich seit November 2009 in Ihrem Tierheim befindet.

Von November 2009 bis zum August 2010 lebte dieser Hund ohne jeglichen menschlichen Kontakt in Ihrem Tierheim, weil sich niemand zutraute zu diesem Hund in den Zwinger zu gehen.

Im Sommer 2010 wandten Sie sich an mich mit der Bitte ihren Pflegerinnen Mercedes Schmidt und Kinga Rzytki Tipps zu geben, wie sie mit schwierigen Hunden umgehen könnten. Meine Arbeitsweise, gewaltfrei, aber durchaus mit dem Setzen von Grenzen verbunden, sollte Ihnen zu diesem Zeitpunkt bekannt gewesen sein. Mit großem Erfolg setze ich seit 1993 die gewaltfreie, nicht jedoch antiautoritäre Hundeerziehung, auch mit schwierigsten Hunden um.

Im Zuge dieser Bitte lernte ich „Hansi“ in Ihrem Tierheim kennen. In kürzester Zeit stellte sich Hansi als ein 4-jähriger, wahrscheinlich unkastrierter Rüde (der Hund wurde in der ganzen Zeit nicht einmal einem Tierarzt vorgeführt) heraus, dem in seinem bisherigen Leben niemals faire Grenzen gesetzt wurden.

Nachdem ich zu Beginn nur von außen, durch den Zaun des Freilaufgeländes mit ihm arbeiten konnte, können zum jetzigen Zeitpunkt sowohl die Pflegerin Frau Schmidt als auch ich Hansi anfassen, anleinen und er akzeptiert sowohl von mir, als auch von Frau Schmidt, Grenzen.

Zur Zeit stellt sich folgender Sachverhalt dar:

der Deutsche Schäferhund Hansi wurde von seinem Eigentümer im Tierheim abgegeben mit der Begründung: Der Hund beißt. Tatsache ist aber auch das von behördlicher Seite keine Anzeigen gegen ihn vorlagen.

Ihnen ist bekannt, daß von einem Paten für diesen Hund für 1 Jahr (ab Oktober 2010) das Futtergeld gespendet wurde, ich arbeitete kostenlos mit Hansi (nachdem zusammengerechnet ca. 10 Zeitstunden mit ihm gearbeitet wurde, machte er kontinuierliche Fortschritte). Ihnen wurde durch die Pflegerin Frau Schmidt mitgeteilt, daß die Möglichkeit bestand Hansi in ein anderes Tierheim zu verlegen. Trotz dieser positiven Entwicklung (oder vielleicht gerade deshalb?) haben Sie am 11.03.2011 beschlossen den Deutschen Schäferhund Hansi zu töten.

Diese Entscheidung ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Es ist traurig aber wahr: Jetzt wo der Hund gute Fortschritte gemacht hat mußte er sterben. Ich bin tief erschüttert darüber das sich, entgegen meines ersten Eindrucks vom September 2010, an der Führungsweise des Tierheims Bochum seit etwa 20 Jahren nichts geändert hat.

Desweiteren stelle ich fest, daß beim Beschluss zur Tötung des Hundes durch den „Ethikrat“ eine formale Bedingung nicht erfüllt wurde.

In der Tierheimordnung des deutschen Tierschutzbundes, dem das Tierheim Bochum angeschlossen ist, steht unter Punkt VIII Absatz 2 zu lesen:

„Wenn alle verhaltenstherapeutischen Maßnahmen, diese Tiere an ein Leben mit Menschen oder Artgenossen zu gewöhnen, fehlgeschlagen sind und die Einschaltung von Sachkundigen nicht erfolgreich war, muss in diesen Ausnahmefällen die Entscheidung über die Einschläferung von einer Kommission getroffen werden.“

Die verhaltenstherapeutischen Maßnahmen sind in diesem Fall längst nicht ausgeschöpft worden. Seit mehreren Wochen machte der deutsche Schäferhund Hansi kontinuierliche Fortschritte. Mehrere Gesprächsangebote wurden sowohl von der Tierheimleitung als auch vom Amtstierarzt abgeschmettert. Die Fortschritte des Hundes sind alle filmisch belegt und hätten jederzeit in die Entscheidung mit einfließen können. Leider gab es auch hierfür keinerlei Interesse.

Aufgrund dieser Entwicklung lehne ich jegliche weitere Zusammenarbeit sowohl mit dem Tierschutzverein Bochum, als auch den zuständigen Veterinärbehörden ab.

Silvia Weber

Quelle:  best friends -  Hier als PDF

 

Auf diesen offenen Brief reagierte auch das Tierheim Bochum und veröffentlichte eine Stellungnahme zum offenen Brief:

Zu dem Fall Hansi möchten wir wie folgt Stellung nehmen:

Im Nov. 2009 haben wir den Schäferhundrüden „Hansi“ von einem Bochumer Bürger aufgenommen, da dieser den Hund wegen seiner eigenen schweren Krankheit nicht mehr halten konnte. Eine Betreuung von Hansi durch eine Freundin war nicht mehr gewährleistet, da diese durch das Verhalten des Hundes Angst vor ihm hatte.

Die ganze Stellungnahme lesen Sie auf der Webseite des Tierheimes.

Wenn man beides vergleicht, kann man nur zu den Schluss kommen, das eine Seite den Sachverhalt nicht richtig dastellt.  Ich habe im Web recherchiert und komme zum Schluß das Frau S.Weber eine sehr kompetente Hundetrainerin sein muss.

Ich bin mir sicher, dass die Entscheidung des Ethikrats  noch von anderer Seite genau analysiert wird. Ebenso wird das Tierheim Bochum etliche Mailanfragen zu Hansis Tod haben.

Mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin stelle ich  diese Mail an das Bochumer Tierheim beispielhaft online:

Sehr geehrte Tierheimbetreiber in Bochum,

mir ist bekannt, dass die Situation von unerwünschten Haustieren in Deutschland seit längerem nicht mehr besonders gut aussieht und dass immer mehr Tiere ausgesetzt, abgegeben oder ermordet werden.


Deutsche Tierheime galten für mich als Privatperson und nicht einer Vereinigung angehörenden Person stets als Refugium und Notplätze für diese unerwünschten und von irgendwelchen Menschen unbedacht angeschafften und dann verhassten Tiere.

Ich bin entsetzt darüber, dass Ihr Tierheim diesen Schäferhund eingeschläfert hat. Ich bin sehr entsetzt darüber, dass Sie ein positives Beispiel für die Möglichkeit der in Amerika seit längerem bestehende Tier-”Euthanasie” in Deutschland nun abgeben und verwirklicht haben.

Es ist mir unbegreiflich, warum Sie diesen Schritt getan haben. Es ist mir unbegreiflich, warum Sie wegweisend für eine Entwicklung sind, die sich niemand hier in Deutschland wünscht. Verantwortung für das Leben von Tieren sollte ein Tierheim übernehmen oder, falls es dieser Verantwortung nicht nachkommen kann, es sollte schließen.

Mir ist bewusst, dass in Deutschland längst keine paradiesische Zustände mehr für Heimtiere bestehen und unter anderem auch aus diesem Grunde hatte ich in 2009 eine Petition gegen die Tötung von Straßentieren gestartet, die mehr als 22.000 Unterschriften in 2 Monaten erzielte. Was Sie nun aber praktizieren ist ein Schritt mehr nach den Regelungen von Spanien, Bulgarien, Ungarn und auch Rumänien.

Sie und Ihr Ethikrat machen den Weg frei zur “Euthanasie” von Heimtieren, die einfach nur unerwünscht sind – nicht mehr nicht weniger. Sie machen den Weg frei zu einer Entwicklung in Deutschland, die undenkbar schien. Sie machen den Weg frei für die Gaskammern und die Massentötung von Tieren, die keinen Besitzer haben, Und Sie machen den Weg frei für Leid, Folter und die Missachtung von Leben.

Sie haben Leben vernichtet und nenne sich ein “Heim”? Tierheim mit Todesfolgen wie Perreras, wie Canile und Hundeisolatoren. Ist da ein Unterschied? Wo ist Ihre eigentliche Bestimmung? Wo Ihre Überzeugung?
Hat Ihnen die Tötung finanzielle Vorteile gebracht? Wieso kämpfen Sie nicht gegen Hundevermehrer und die zahllosen Züchter?
Wieso kämpfen Sie nicht gegen Tierhalter, die Tiere nicht in ihrem Wesen begreifen?

Wieso töten Sie Tiere anstelle die Menschen zu versuchen zu heilen, die sich von ihren Mitgeschöpfen so sehr entfremdet haben?

Es ist entsetzlich, was Sie taten.

Ihr Ethikrat ist nicht nur eine Farce im Sinne des Tierschutzes und ein Schlag in das Gesicht jedes Tierliebhabers. Dieser Ethikrat ist eine Schande für Deutschland und ein Grundstein zu Tötungsstationen in Deutschland.

 

Ist die Tier-Euthanisie aus Kostengründen nun auch in Deutschland angekommen?

Ich persönlich meine JA sie ist es. Meine Meinung teilen auch etliche andere Tierfreunde, wie beispielsweise hier:

Nun wird so was noch legitimiert durch irgendwelche selbsternannten “Ethikräte”. Wo so etwas ethisch vertretbar ist, frag ich mich. Wir sind nun ganz sicher bei Heimtier-Tötung in D angekommen. Es war nur eine Frage der Zeit, wann Tierheime offen und öffentlich auf die inzwischen nicht mehr zu bewältigende Tierflut reagieren und damit beginnen, ungewollte Tiere zu töten.

Ein Ethtikrat – das liest sich gut. Nur schlecht wenn solche Endscheidungen getroffen werden.  Wie sich wohl dieser Ethikrat zusammensetzt? Wie ich auf der Webseite des Tierheimes lese, hat die Tierheimleitung wegen Hansi den Ethikrat zusammengerufen. Wer das tut, erwartet augenscheinlich die Zustimmung einer Tiertötung.  So verstehe ich persönlich  die Stellungnahme oder irre ich mich ?

Das passt fast wie die” Faust aufs Auge”:

Nirgendwo gibt es Toetungsstationen ?!!!  Ein Artikel  vom 17.11.2009

 



Autor:
Datum: Donnerstag, 17. März 2011 19:08
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10 Kommentare

  1. 1

    Auch für mich war was ich in dem offenen Brief von Frau Silvia Weber gelesen habe unbegreiflich und mit nichts zu rechtfertigen.
    Hansi hatte soweit mir bekannt ist einen prominenten Paten, Frau Weber arbeitete kostenlos mit ihm und er hat bereits Fortschritte gemacht.Was ist das bitte für ein Ethikrat und wieso nimmt dieser “Ethikrat” das Recht raus, einen gesunden jungen Hund zu töten???
    Ich kann mich zu jedem geäußerten Punkt meiner Vorgängerin nur anschließen.
    Frau Weber ist eine kompetente , wie auch sehr beliebte Hundetrainerin und obendrein sehr glaubhaft. Warum sollte diese Frau verdrehte Fakten in die Welt setzen?
    Warum war das Tierheim Bochum nicht bereit ein Gespräch mit RTL zu führen?
    Diesen armen Tier kann leider keiner mehr helfen, aber vielleicht wird durch Frau Webers Gang an die Öffentlichkeit erreicht, das solche “Ethikräte” für alle Zukunft keine Todesurteile mehr fällen dürfen.

    Ich spreche Frau S.Weber meine größte Hochachtung aus, wünsche ihr Kraft und viel Erfolg dieses Ziel zu erreichen. Ebenso hoffe ich, das die Verantwortlichen für diese sinnlose Tötung zur Verantwortung gezogen werden.
    Brigitte Schacht

  2. 2

    Frau Weber hat folgende Zeilen auf ihrer Webseite online gestellt.

    Liebe Kunden, liebe Tierschützer, liebe Hundefreunde,

    ich bin überwältigt von der Fülle der Nachrichten die mich zum Tod des Schäferhundes Hansi erreicht haben! Niemals hätte ich gedacht das es einen solchen Rückhalt aus ganz Deutschland und sogar dem europäischen Ausland geben würde. Ich bin nicht mehr in der Lage alle Mails persönlich zu beantworten und bedanke mich deshalb an dieser Stelle bei allen für eure Anteilnahme. Das so viele Menschen an Hansi, an die Menschen die ihm zugetan waren und an mich denken macht mich fast sprachlos, das Gefühl nicht allein mit meiner Meinung dazustehen gibt aber auch sehr viel Kraft! Vielen, vielen Dank dafür!

    Das, was ich mit meinem offenen Brief erreichen wollte, habe ich mit eurer Unterstützung geschafft:

    Es sind sehr viele Menschen wachgerüttelt worden!

    Ich kann euch versichern: Hansis Schicksal wird nicht still im Sande verlaufen, ich bleibe dran. Gleichzeitig bitte ich aber um Verständnis, wenn ich euch darum bitte in der Argumentation sachlich zu bleiben und die Emotionen nicht zu hoch kochen zu lassen. Das hilft uns allen nicht und gibt der Sache an sich einen unangenehmen Beigeschmack der nicht in meinem Sinne ist.Besonders die Menschen die ihn persönlich kannten sind sehr betroffen, aber uns ist klar das wir ihn nicht wieder zurückholen können! Nur durch besonnenes Handeln und sachliche Argumentation können wir der Sache dienlich sein. Deshalb bitte ich auch um Verständnis dafür, dass ich keine Stellungnahmen, Videoaufnahmen oder sonstige Veröffentlichungen in Foren abgeben werde. Alle weiteren Schritte werden zunächst mit meinem juristischen Beistand abgesprochen, ich möchte wirklich etwas bewegen und nicht nur “Staub aufwirbeln”.

    In der Hoffnung auf Besserung und mit überwältigten Grüßen

    Silvia Weber

    Auch für mich ist das unabdingbar !!!! :
    Gleichzeitig bitte ich aber um Verständnis, wenn ich euch darum bitte in der Argumentation sachlich zu bleiben und die Emotionen nicht zu hoch kochen zu lassen. Das hilft uns allen nicht und gibt der Sache an sich einen unangenehmen Beigeschmack der nicht in meinem Sinne ist

  3. 3

    Das hab ich auf den Seiten des Tierheims gefunden:

    Nachtrag zur Stellungnahme zum offenen Brief der Frau Weber
    Wir sehen uns, auf Grund der teilweise sehr schlimmen Reaktionen, die der offene Brief der Frau Weber bei Tierschützern hervorgerufen hat, gezwungen, nochmals näher auf die Inhalte einzugehen und gleichzeitig unseren Standpunkt deutlicher hervorzuheben, als dies in einer ersten Reaktion auf dieses Schreiben, dass uns unvorbereitet traf, möglich war

    Vorweg noch einmal ganz klare Worte zu Hansi und seinem Schicksal. Wir hätten uns alles andere lieber gewünscht, als diesen Schritt zu gehen, aber wir sind ihn gerade aus unserer Verantwortung gegenüber ihm gegangen. Diejenigen, die diese Worte jetzt als Hohn empfinden, bitten wir, zunächst einmal zu lesen und dann zu urteilen.

    Der Brief wirft Fragen auf, die wir nun an Frau Weber, als sicher sehr kompetente, aber auch verantwortungsbewusste Hundetrainerin stellen.

    Frau Weber bezeichnet Hansi in Ihrem Brief als einen unerzogenen Schäferhund, dem in seinem bisherigen Leben offensichtlich niemand faire Grenzen gesetzt hatte. Mit anderen Worten, Hansi mangelte es nur an der notwendigen Erziehung, erhält er diese, sind die Probleme gelöst.

    Weiter sagt Frau Weber, dass dieser Hund von November 2009 bis August 2010 im Tierheim ohne menschlichen Kontakt lebte, weil sich niemand zutraute, zu diesem Hund in den Zwinger zu gehen, auch sie selbst konnte zu Beginn nur durch den Zaun mit ihm arbeiten.

    Frage: Warum traute sich keiner der gelernten Pfleger, zu Hansi in direkten Kontakt zu treten und warum tat auch Frau Weber dies anfangs nicht und bis zuletzt auch nur mit einem Schutzanzug ? Weil er ein unerzogener Hund war ? Wohl doch eher, weil er eindeutig und ohne einen bestimmten Auslöser aggressives Verhalten gegenüber Menschen zeigte. Dies hat nun wirklich nichts mit fehlender Erziehung zu tun, sondern hier handelte es sich um eine extreme Verhaltensauffälligkeit und es ist nicht fair, dies in der Öffentlichkeit zu verharmlosen.

    Frau Weber geht in ihrem Brief davon aus, dass es sich wahrscheinlich um einen unkastrierten Rüden handle, wahrscheinlich deshalb, weil dieser Hund niemals einem Tierarzt vorgeführt worden sei.

    Unabhängig von der Frage, warum auch die Vorführung bei einem Tierazt offensichtlich nicht möglich war, kommt uns sofort eines in den Sinn: Frau Weber hat über Monate mit dem Hund gearbeitet, hat nach ihren Aussagen den Hund zuletzt anleinen und anfassen können, ihm Grenzen aufzeigen können, aber sie war nicht in der Lage festzustellen, ob dieser Hund kastriert war ? War es ihr egal, oder war Hansi vielleicht doch nicht so zugänglich, wie man es jetzt öffentlich darstellt. Die Frage, ob kastriert, oder nicht ist bei einem Rüden mit Aggressionspotential sicher eine, die vorrangig beantwortet werden sollte. Wir gehen davon aus, dass Frau Weber hier keine andere Meinung vertritt.

    Ein weiterer Punkt, den es anzusprechen gilt, ist der Umfang der Trainingsarbeit, die Frau Weber in den Hund investiert hat. Im Zeitraum Frühjahr 2010 bis Anfang 2011 hat sie insgesamt 10 Zeitstunden mit dem Hund gearbeitet, sprich 1 Zeitstunde pro Monat. Wir sind sicher, selbst die erfahrensten Trainer wären nicht in der Lage, bei einem Hund mit massiven Verhaltensauffälligkeiten eine, wie von Frau Weber behauptete Verhaltensänderung zu erreichen.

    Sie sagt, möglicherweise um ihre Einschätzung des Hundes zu unterstreichen, es haben von behördlicher Seite keine Anzeigen wegen Beißens gegen Hansi vorgelegen. Es stellt sich die Frage, welche Rolle das spielt, da das Verhalten des Hundes im Tierheim zu beurteilen war und letztlich die Gründe, warum keine Anzeigen vorliegen, nicht nachvollzogen werden können, da die Vergangenheit des Hundes nicht bekannt ist.

    Die Frage, ob ein Pate das Futtergeld gespendet hatte, ist ebenfalls völlig irrelevant, auch ohne eine solche Spende hätten wir nichts unversucht gelassen, Hansi zu helfen. Die Behauptung, dass die Möglichkeit bestand, Hansi in ein anders Tierheim zu verlegen, ist schlichtweg falsch.

    Der Versuch, der Öffentlichkeit zu suggerieren, der Ethikrat hätte sich zur Einschläferung des Hundes entschlossen (Zitat: oder vielleicht grade deshalb?), weil es eine angebliche positive Entwicklung gab, ist nicht nur unverschämt, sondern unterstellt schlichtweg, dass er mit seiner Entscheidung eine Straftat begangen hat. Diese Aussage überschreitet Grenzen, der Verein behält sich hier gerichtliche Schritte vor.

    Der Ethikrat hat nach Auswertung und Beratung der Ergebnisse beschlossen, den Hund Hansi einzuschläfern. Dies geschah aufgrund des zum Zeitpunkt der Entscheidung nach wie vor vorhandenen, hohen Aggressionspotentials, das auch durch das mehrmonatige Training der Frau Weber nicht gedämpft oder kontrollierbar wurde. Eine Vermittlung von Hansi war auf Dauer nicht zu verantworten, eine den tierschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechende Betreuung des Hundes im Tierheim war nicht möglich

    § 2 Tierschutzgesetz sagt, dass derjenige, der ein Tier hält oder betreut, 1. dass Tier angemessen pflegen und verhaltensgerecht unterbringen muss, 2. die Möglichkeit des Tiers zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken darf, dass dem Tier vermeidbare Leiden zugefügt werden.

    § 1 der Tierschutzhundeverordnung schreibt vor, dass dem Hund ausreichend Auslauf im Freien sowie ausreichend Umgang mit seiner Betreuungsperson zu gewähren ist. Einem einzeln gehaltenen Hund ist mehrmals täglich die Möglichkeit zum länger dauernden Umgang mit Betreuungspersonen zu gewähren.

    Diese gesetzlichen Bestimmungen gelten nicht nur für Privatpersonen, sondern für jeden, der Tiere hält oder betreut, also auch für Institutionen, wie ein Tierheim. Gewährt man einem Hund diese Rechte nicht, oder, wie in diesem Fall, kann man einem Hund diese Rechte nicht gewähren, unterliegt dieses Tier einem dauerhaften Leidensdruck, der sich im Fall Hansi nachweislich bereits bemerkbar machte (apathisches Verhalten im Zwinger etc.). In einem solchen Fall ist es gerechtfertigt, zum Wohle des Tieres auch zu diesem letzten, tragischen Mittel zu greifen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tierschutzverein Bochum, Hattingen u. Umgebung e.V.

    Quelle / Copyright: tierheim-bochum.de

    22.03.11 ediert: den Nachtrag als Zitat gekennzeichnet, Quelle hinzugefügt. – Admin

  4. 4

    Eine unglaubliche Anmaßung ein Urteil zu fällen auf Grund der Aussage einer Trainerin, die sich im ganzen 10 Stunden mit dem Hund beschäftigt hat (nicht mal regelmäßig jede Woche). Hätte Hansi resozialisiert werden können? Vielleicht, aber das hätte mit Frau Webers Methode Monate, wenn nicht sogar Jahre gedauert, denn die Tierheimsituation ist nicht mit der häuslichen Situation in der sie normalerweise arbeiten überhaupt nicht vergleichbar. Wie sah also Hansis Leben aus: unregelmäßigen Kontakt zu Frau Weber und sonst nur Aufenthalt im Zwinger, da ein sicherer Umgang mit Hansi einfach nicht möglich war.

    Das in diesem Tierheim mehrere Hunde seit mehreren Jahren ihr Gnadenbrot bekommen wird natürlich nirgendswo erwähnt. Dass in anderen Tierheimen die Hunde nach einem Jahr erfolgloser Vermittlungsversuche eingeschläfert werden auch nich. Das sich Freiwillige Helfer mit den schwierien und nicht vermittelbaren Hunden beschäftigen und sie darauf trainieren wieder vermittelbar zu sein (Wesenstest, Maulkorbbefreiung) sollte auch mal gesagt werden.

    Schön, dass Frau Weber ,al so richtig Werbung für sich machen konnte. Alle anderen möchte ich nochmal warnen auf irgend einen Zug aufzuspringen oder gar anfangen zu hetzen. Meines Erachtens ist Frau Webers “Angriff” völlig haltlos. Hansi hätte nie mehr an normale Leute vermittelt werden können, durfte nur vom geschulten Personal betreut werden (laut Veterinär) und konnte daher auch nicht von den Hundeausführern betreut werden. Meiner Meinung nach kein lebenswertes Leben.
    Wenn sich ein Ethikrat damit befast hat, sollte man diesem in ihrer Entscheidung vertrauen.

    Editiert am 26.03.2011 20:01 Uhr durch Admin:

    zwei weitere Kommentare von anonym eingefügt:

    anonym am 25.03.2011 um 15:13
    ein Gespräch mit RTL … weil die ja auch für ihre objektive Berichterstattung bekannt sind.

    anonym am 25.03.2011 um 15:01
    die Anmaßung bezieht sich auf alle Leser die Frau Weber angeschrieben und bestärkt haben.

  5. 5

    Hallo Anonym,

    in der Regel bilden Menschen sich ihre eigene Meinung aufgrund von Veröffentlichungen etc.. Und so ist es gut, dass das Tierheim ebenfalls Stellung genommen hat.

    So kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, das diese Menschen wie Sie schreiben “unglaubliche Amaßung ein Urteil zufällen” unterstellen. Das ist freie Meinungsbildung. Ich bitte Sie sachlich zu argumentieren und nicht pauschal zu “warnen”.

    Hetze, Beleidung oder gar Drohung werde ich hier nicht dulden. Solche Kommentare werden bei Bekanntwerden sofort gesichert und sind für Gäste nicht mehr lesbar.

  6. 6

    Nur so viel dazu:

    “Der Ethikrat hat nach Auswertung und Beratung der Ergebnisse beschlossen, den Hund Hansi einzuschläfern.(…) Eine Vermittlung von Hansi war auf Dauer nicht zu verantworten, eine den tierschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechende Betreuung des Hundes im Tierheim war nicht möglich.

    § 2 Tierschutzgesetz sagt, dass derjenige, der ein Tier hält oder betreut, 1. dass Tier angemessen pflegen und verhaltensgerecht unterbringen muss, 2. die Möglichkeit des Tiers zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken darf, dass dem Tier vermeidbare Leiden zugefügt werden.”

    Demnach müssten tausende von Tieren eingeschläfert werden, nämlich viele Rinder, Schweine, Hühner in landwirtschaftlichen Betrieben und noch mehr Katzen und Hunde in privaten Haushalten und bei vielen Züchtern. Nutztiere werden in vielen Fällen nachweislich diesem Paragrafen nach tierschutzwidrig gehalten; viele Hunde werden in Deutschland weder angemessen gepflegt, noch verhaltensgferecht untergeb racht (z. B. Zwingerhaltung); viele Katzen werden in kleinen Wohnungen gehalten und dort einer lebenslangen Langeweile und Vereinsamung überlassen. Von Hamstern, Meerschweinchen, Kaninchen und anderen Kleintieren mag ich gar nicht erst reden. Hier sind die meisten einem diesem Paragrafen widersprechenden und daher gesetzeswidrigen Leben in Kleinstkäfigen in muffigen Kinderzimmern ohne jemals ausreichende und artgerechte Versorgung, Auslauf und Tageslicht zu erhalten. Und all die Vögel, Reptilien und Fische…

    Alle müsste sofort eingeschläfert werden, weil ihre artwidrige Haltung ohne Aussicht auf Besserung ist.

    “§ 1 der Tierschutzhundeverordnung schreibt vor, dass dem Hund ausreichend Auslauf im Freien sowie ausreichend Umgang mit seiner Betreuungsperson zu gewähren ist. Einem einzeln gehaltenen Hund ist mehrmals täglich die Möglichkeit zum länger dauernden Umgang mit Betreuungspersonen zu gewähren.

    Diese gesetzlichen Bestimmungen gelten nicht nur für Privatpersonen, sondern für jeden, der Tiere hält oder betreut, also auch für Institutionen, wie ein Tierheim. Gewährt man einem Hund diese Rechte nicht, oder, wie in diesem Fall, kann man einem Hund diese Rechte nicht gewähren, unterliegt dieses Tier einem dauerhaften Leidensdruck, der sich im Fall Hansi nachweislich bereits bemerkbar machte (apathisches Verhalten im Zwinger etc.). In einem solchen Fall ist es gerechtfertigt, zum Wohle des Tieres auch zu diesem letzten, tragischen Mittel zu greifen.”

    Und was ist mit den Hunden bei solchen Züchtern, die ihr Leben in Betonzwingern verbringen müssen? Die Veterinärbehörden dulden solche Haltungen. Und was ist mit den Hunden in privaten Haushalten, die weder regelmäßigen Ausgang haben noch eine artgemäße Zuwednung oder mit denen, die in Zwingern oder Gärten oder Ställen/Scheunen gehalten werden und vielleicht einmal am Tag Kontakt zu ihren “Betreuungspersonen” haben dürfen? Alle einschläfern, weil die Halter/innen keine Einsicht haben, diese Haltung zu verbessern? Im Übrigen: Die Veterinärbehörden dulden auch solche Haltungen.

    Gemäß dieser Aussagen des TSV Bochum müssten so alle Tiere in Deutschland eingeschläfert werden, deren Haltungsbedingungen nicht optimal sind. Dies betrifft natürlich auch die Tiere, die in vielen Tierheimzwingern verkümmern und nicht angemessen gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht sind (was nämlich kein Hund im Zwinger ist). Und einzeln gehaltene Hunde gibt es in Deutschland zuhauf, denen nicht mehrmals täglich die Möglichkeit zum länger dauernden Umgang mit Betreuungspersonen gewährt wird.

    Und zu dem anmaßend anmutenden Kommentar von “anonym” kann ich nur sagen:

    Ja doch – nur zu! Schläfern wir doch einfach alle ein, wenn’s nicht mehr passt und besorgen uns dann neue!

  7. 7

    @Barbara Maria:
    Inwiefern trägt ihr Beitrag bitte zu der Diskussion bzw. zum Thema bei? Selbst im besten Licht betrachtet erscheinen ihre Worte lediglich als Polemik ohne dabei auf die Fakten einzugehen.
    Das TSV hat einen Gesetzestext zitiert, dem es gegenüber verpflichtet ist. Ob andere sich auch an diese Verpflichtung halten, ist doch für das ganze Hansi-Thema völlig irrelevant und hat nichts mit dem Bochumer Tierheim zu tun.
    Denken sie denn dass Frau Weber den Hund bei mageren 10 Stunden Kontakt besser einschätzen konnte als die Menschen die sich täglich um ihn kümmerten? Und das ist es was man in dem Tierheim dort tut – sich jeden Tag um die Tiere zu kümmern so gut es eben geht bei den Möglichkeiten, die dem Tierheim gegeben sind. Dabei kümmert man sich um einen Hansi sicher nicht weniger als um einen einfacheren Hund.
    Ich empfinde die Unterstellungen von Frau Weber gegenüber dem Tierheim als unerhört und unverantwortlich. So wird leichtfertig der Ruf einer Institution geschädigt, die mitnichten in der Vergangenheit irgendwelchen Dreck am Stecken hatte oder in irgendeiner Weise negativ aufgefallen wäre. Letzten Endes ist zu befürchten, dass dadurch auch mögliche Tierpaten oder freiwillige Helfer fernbleiben, die das Tierheim und somit in erster Linie die dort untergebrachten Tiere ansonsten vielleicht unterstützt hätten.
    Bei aller Liebe zu den Tieren, und sogar vor allem darum, muss man auch die harten Realitäten des Alltags erkennen können und sich der Verantwortung stellen, die gegenüber allen hilfsbedürftigen Tieren besteht. Das Tierheim hat nichts anderes getan als das und das Ganze in der dafür vorgeschriebenen Art und Weise und hat sich somit nichts vorzuwerfen. Denken sie denn allen Ernstes, dass dort jemand die Korken knallen lässt oder sich gar überhaupt nicht dafür interessiert, dass der arme Hansi eingeschläfter werden musste? Es ist ja nun auch nicht so als sei das eine übers Knie gebrochene Entscheidung gewesen bei all der Zeit in der man Hansi dort betreute.

  8. 8

    Wer nicht alle Fakten aus erster Hand kennt, sollte sich kein Urteil erlauben. Wer die Welt retten will, sollte dies aktiv tun.

  9. 9

    Wer nicht alle Fakten aus erster Hand kennt, sollte sich kein Urteil erlauben.
    Wer die Welt retten will, sollte dies aktiv tun.

    Hallo Herr Treitz,

    damit versagen Sie allen Menschen sich aufgrund ihres jeweiligen Wissenstandes eine persönliche Meinung zu bilden.
    Es ist also lediglich eine Meinungsäußerung. Nicht mehr aber auch weniger. Urteile werden nach einen Verfahren gefällt und nicht im Web.

    Volle Zustimmung für Ihren zweiten Satz.

  10. 10

    @Siddhi, oh ich wollte doch niemandem auf die Füße treten, als nur auf die Füße unserer Gesetze. Hansi ist ein Opfer unserer Gesetze und einer Politik, die es erlaubt, dass Tiere unbedarf konsumiert werden und dann abgeschoben irgendwo und irgendwie enden.

    Ich hoffe, da können Sie noch halbwegs zustimmen.

    Hansi ist nur eines der vielen Tiere, die in Deutschland geopfert werden. Die einen werden für den Konsum und die Ankurbelung der Wirtschaft geopfert – und zwar von all denen, die Tierleid nichts angeht und von all denen, die Tierleid in Kauf nehmen, um damit Kapital zu erwirtschaften. Beide Parteien bestehen aus ganz normalen Bürgerinnen und Bürgern dieses Staates, und beide Parteien werden gesetzlich unterstützt.

    Mir ist bewusst, dass die Zitierung der beiden Paragraphen durch den TSV Bochum ein Akt der Hilflosigkeit ist, denn diese Paragraphen haben wie ich bereits oben erwähnte, kaum Gültigkeit in unserem Land.

    Veterinärämter halten sich ebenso wenig daran wie die Leute, die Tiere in tierquälischer Haltung verkommen lassen und sich – besonders bei Hunden – dann wundern, dass diese fühlenden und intelligenten Wesen sich auf ihre Weise aus dem von ihnen Erlernten verhalten: sie sind verunsichert und werden aggressiv.

    Aber Sie selbst wissen vermutlich auch ein wenig über Verhaltensforschung und sozial organisierte Säugetiere, so dass ich darauf verzichte, hier Abhandlungen über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Thema zu tippen.

    Kurzum: die oben zitierten Paragraphen sind eine Augenwischerei im Fall tausender in Deutschland gehaltener Tiere, aber im Fall Hansi müssen sie herhalten als Grund für sein Einschläfern. Was mich besonders bedrückt, ist dass diese Paragraphen zwar nicht von den Gesetzgebern in solch einer Strenge ausgelegt werden (es gibt ja immer noch einen gewissen Interpretationsspielraum), sondern von einem TSV. Ob dies der Bochumer ist oder irgendein anderer, ist an dieser Stelle gleichgültig.

    Der Weg zur Tötung wurde ausgerechnet von einem Tierheim nun ganz offiziell unter einer bestimmten Interpretationslage der Gesetze frei gemacht. Dies hat für mich und sicher auch für andere Beispielcharakter. Es ist eine Inititation der Tötungsstationen in Deutschland, wo wir doch hofften, diesen hierzulande nie begegnen zu müssen.
    Dies ist der Weg zu den Tiergaskammern wie in den USA oder zu den T61-Spritzen in Südeuropa und anderswo.

    Die Gesetze schreiben vor – gemäß der Aussage des TSV Bochum – dass Hunde (und vielleicht auch Katzen und andere Lebewesen) eingeschläfert werden müssen, wenn sie nicht artgerecht gehalten werden können und wenn ihnen ein artgerechtes Leben versagt ist.
    Stimmen Sie dem Letzteren zu oder missinterpretiere ich da etwas der TSV-Aussage?

    Nun, ich erwarte Ihre Antwort auf diese einzige Frage und jeder weitere Kommentar erübrigt sich vermutlich dann von selbst.

    Und @Tobias Treitz möchte ich nur antworten: “Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt” (aus dem Talmud)

    Ediert durch Admin 29.03.2011 9:15 Uhr: Tippfehler korrigiert.

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